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Der „Uhrdaer Lindenschatz“ – Ein spätmittelalterlicher Münzfund bei Vollradisroda

11.10.2022 · 19:30 Uhr

Abendvortrag über den Schatz aus Silbermünzen aus dem 15. Jahrhundert und seine historische Bedeutung.

Silbermünze mit Kreuzprägung

Bei Erdarbeiten in einem Kreis alter Linden einen Tontopf voller Silbermünzen finden – es klingt wie eine Sage, doch ist dies die Geschichte der Entdeckung des „Uhrdaer Lindenschatzes“ im Vollradisrodaer Forst, Lkr. Weimarer Land. Zwischen den Wurzeln der sog. Uhrdaer Kopflinden kamen im Herbst 2019 rund 500 Hohlpfennige und Groschen der ersten Hälfte des 15. Jh. zutage.

Nach Bergung, Restaurierung und Bearbeitung stellt Lars Blumberg den Fund nun vor und ordnet ihn in den Kontext der thüringischen Geschichte und der damaligen Währungslandschaft ein. Zur Sprache kommen neben der Zusammensetzung und Datierung des Lindenschatzes u. a. der Geldumlauf im östlichen Thüringen in der Mitte des 15. Jh. sowie die nahe Wüstung Uhrda im Kontext des Fundes.

Vortragender: Lars Blumberg, Wien
Ort: Vortragssaal im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, Amalienstraße 6, 99423 Weimar

Eintritt frei.

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Weitere Informationen

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