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Publikationen der Bau- und Kunstdenkmalpflege


Die Bau- und Kunstdenkmalpflege gibt die "Arbeitshefte der Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Neue Folge" heraus.
Die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Arbeitshefte können Sie in einer Übersicht einsehen:
Inhalt Arbeitshefte N. F. 1 bis 56 (PDF, 781 KB, nicht barrierefrei)


Die einzelnen Bände der Arbeitshefte können Sie über die Verlagsgruppe Kamprad recherchieren und bestellen.

Neuerscheinung Arbeitsheft Neue Folge 56

Thüringens unbekannte Moderne

 

E. Reinhold Verlag
Broschur, Format 21 x 29,7 cm; zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig, 160 Seiten
ISBN 978-3-95755-070-5


Weitere Informationen zum Inhalt und Bestellmöglichkeit finden Sie
auf der Webseite der Verlagsguppe Kamprad.

Zum Inhalt:

Unmittelbar nach den Wirren des Ersten Weltkriegs wollte das Bauhaus mit seinem neuartigen und radikalen Programm als Ausbildungseinrichtung bewusst mit der bis dato vorherrschenden akademischen Ausbildung in bildender Kunst und Formgestaltung brechen. Obwohl in Thüringen gegründet, entstand mit dem anlässlich der Bauhaus-Ausstellung 1923 ausgeführten Musterhaus „Am Horn“ in Weimar nur ein einziger vom Bauhaus selbst verantworteter Bau auf dem Territorium des 1920 neu entstandenen Landes Thüringen. Anders verhält es sich bei Werken seines ersten Direktors, Walter Gropius oder ehemaliger Bauhaus-Absolventen wie Ernst Neufert, Peter Keler und Alfred Arndt. Beachtenswert ist die Zahl der dem Geist der Moderne in Form und/oder Funktion verpflichteten Bauten zahlreicher anderer Architekten im Verlauf des 20. Jahrhunderts im heutigen Freistaat Thüringen.

Die vorliegende Publikation möchte auf verschiedene Aspekte des baukulturellen Erbes der Moderne in Thüringen sowie auf einige in diesem Kontext nahezu unbekannte Bauten und Sachzeugnisse aufmerksam machen. Dabei soll der Blick nicht nur auf die Zeit bis 1933, sondern auch auf die Nachkriegsmoderne der 1950er bis 1970er Jahre mit ihrem ausgeprägten Zukunftsoptimismus gelenkt werden. Der Bogen spannt sich von der Freiflächengestaltung und Gartenkunst der 1920er Jahre über den Wohnungsbau sowie Kulturbauten bis hin zu Bauten, die den Übergang zur Postmoderne markieren. Zudem wird explizit auf einige Architekten und Gestalter eingegangen, die zu Unrecht in Vergessenheit gerieten und deren Werk nur ungenügend Beachtung fand.

Titelbild Arbeitsheft NF 54, Schwarz-weiß Bild des Klosters Paulinzella auf braungehaltener Titelseite

Neuerscheinung Arbeitsheft Neue Folge 54

Das Amtshaus in Paulinzella. Ein wiederentdeckter Klosterbau des späten Mittelalters

Beilage: Vermessungs- und Höhenschichtenplan des Klosters Paulinzella

 

E. Reinhold Verlag
Broschur, Format 21 x 29,7 cm; zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig, 264 Seiten
ISBN 978-3-95755-055-2


Weitere Informationen zum Inhalt und Bestellmöglichkeit finden Sie
auf der Webseite der Verlagsguppe Kamprad.

Zum Inhalt:

Die Klosterkirchenruine in Paulinzella, zwischen Ilmenau und Rudolstadt am Nordrand des Thüringer Waldes gelegen, erfreut sich bei den historisch Interessierten überregionaler Bekanntheit – die im unmittelbaren Umfeld befindlichen historischen Bauten stehen hingegen weit weniger im Fokus der Öffentlichkeit und auch der Forschung. So galt das dortige Amtshaus bislang als ein landesherrlicher Verwaltungsbau des 16. Jahrhunderts. Durch eine bauhistorische Untersuchung und dendrochronologische Datierung konnte indes unlängst nachgewiesen werden, dass das große repräsentative Fachwerkhaus, das unmittelbar an der Kirchenruine steht, bereits 1475 und damit in einer Zeit erbaut wurde, als das Kloster noch bestand. Mit diesem überraschenden Untersuchungsergebnis stellte sich die Frage, wozu dieses stattliche Gebäude ursprünglich gedient hat und was über das Kloster, seine Organisation, seine Mitglieder und seine Bauten aus dieser Zeit überhaupt bekannt ist.

Die vorliegende, reich bebilderte Publikation stellt die Ergebnisse einer 2018 in Paulinzella veranstalteten Tagung vor, die erstmals den Blick auf das Kloster Paulinzella im späten Mittelalter richtete. Der Band dokumentiert die Beiträge dieses Kolloquiums, erweitert um aktuelle Untersuchungsergebnisse zu Klosterkirche und Zinsboden. Forschungen renommierter Bau- und Kunsthistoriker zum spätmittelalterlichen Kloster- und Fachwerkbau anderer Landschaften gestatten zudem den unmittelbaren Vergleich im überregionalen Kontext. Ein eigener Abschnitt ist der Instandsetzung und Restaurierung des Amtshauses gewidmet, die vom Eigentümer und heutigen Nutzer, dem ThüringenForst, mit viel Engagement begleitet wurde.

Titelbild Arbeitsheft NF 50: Schwarz-weiß Bild eines alten Herrenhauses vor ansonsten in Grüntönen gehaltener Titelseite

Neuerscheinung Arbeitsheft Neue Folge 50


Thomas Biener, Aus den Augen, aus dem Sinn?

Verlustkatalog Thüringer Schlösser, Guts- und Herrenhäuser nach Befehl Nr. 209 der Sowjetischen Militäradministration 1946 bis 1949 sowie in der Zeit der DDR und der Gegenwart bis 2015

Mit einem Vorwort des Thüringer Ministerpräsidenten und ergänzenden Beiträgen von Sabine Ortmann und Carsten Liesenberg

E. Reinhold Verlag
Broschur, Format 21 x 29,7 cm; zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig, 248 Seiten
ISBN 978-3-95755-026-2


Weitere Informationen zum Inhalt und Bestellmöglichkeit finden Sie
auf der Webseite der Verlagsguppe Kamprad.
 

Zum Inhalt:

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam es zur von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) geforderten und beförderten Bodenreform. Die Guts- und Herrenhäuser verloren ihre bisherigen Funktionen und wurden neuen Nutzungen geöffnet. In der Folge des 1947 ergangenen SMAD-Befehls 209 kam es jedoch auch zum Abriss zahlreicher Schloss- und Gutsanlagen. Die hiermit einhergehenden kulturellen Verluste erwiesen sich als ebenso gravierend wie nachhaltig für die lokale und regionale Identität.

Die vorliegende Publikation beschäftigt sich erstmals flächendeckend mit den Ursachen und Auswirkungen des SMAD-Befehls 209 in Thüringen. Vor allem dessen Umsetzung durch die regionalen deutschen Verwaltungsbehörden verlief sehr unterschiedlich und zeitigte heterogene, teilweise sogar widersprüchliche Ergebnisse. Der Katalogteil des Buches ermöglicht einen Überblick über die betroffenen Anlagen und bezieht auch die Verluste der späteren Jahrzehnte ein. Ergänzende Beiträge beschäftigen sich mit der durch die Grenzlage zur BRD bedingten speziellen Situation im Eichsfeld und der Errichtung von Neubauernhäusern aus abgebrochenen Gutsanlagen anhand einiger Beispiele aus Ostthüringen. Anliegen dieser Veröffentlichung ist es, nicht nur das Geschehene darzustellen, sondern auch für den Erhalt unserer kulturellen Landschaft die berühmte Lanze zu brechen.

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Für Ihre Suche nach spezieller Fachliteratur, Publikationen einzelner Mitarbeiter des Landesamtes oder für die Ermittlung bibliografischer Angaben nutzen Sie bitte  den Bibliothekskatalog OPAC oder das Suchportal.

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Digitale Medien

Teilweise liegen unsere Veröffentlichungen bereits als digitale Medien vor.

Zu den digitalen Medien

Besondere Informationen und Schriften:

Castles for future
„Schlösser – Herrenhäuser – Gutsanlagen in privater Hand – Lust und Last mit einem
unwiederbringlichen Erbe“ – über ein Symposium auf Schloss Kannawurf (27.9.2019).

Robert Eberhard, Castles for Future (PDF, 1,9 MB, nicht barrierefrei)

Leitfaden im Rahmen des Forschungsprojektes
„Historische Gebäude als biodiverser Lebensraum und Objekt der Denkmalpflege“.

Fledermäuse in denkmalgeschützten Dachräumen: Empfehlungen für den praktischen Arten- und Denkmalschutz (PDF, 2,9 MB, nicht barrierefrei)

Aus der Arbeit des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege
Dr. Heribert Sutter, Barrierefreiheit von Baudenkmalen - Herausforderung und Chance

 Barrierefreiheit von Baudenkmalen - Herausforderung und Chance (PDF, 1,0 MB, nicht barrierefrei)

 

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