Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Ausgrabungen im Jahr 2022

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen einen Überblick über einige ausgewählte archäologische Ausgrabungen und Meldungen des Jahres 2022 durch das Landesamt in Thüringen.

""
Metallschale mit Henkel

Merowingerzeitliche Kammergräber auf der Kiebitzhöhe, Lkr. Sömmerda

Eine der größten Flächengrabungen Thüringens fand 2017–2021 im Bereich einer zukünftigen Großinvestitionsfläche auf dem Gewerbegebiet Kiebitzhöhe bei Kölleda, Lkr. Sömmerda statt. Von dem zu erschließenden Areal von mehr als 60 ha wurden durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) knapp 21 ha flächig untersucht und dabei über 3900 archäologische Befunde erfasst.
(19.09.2022)

Weitere Informationen

Foto Kirchenapsis von außen

Wein oder Wasser? – Die Fürstengruft zu Rudolstadt, Lkr. Saalfeld-Rudolstadt

In der Rudolstädter Stadtkirche St. Andreas fand ein Teil der Familie der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt seine letzte Ruhe. Seit 1574 war Rudolstadt Residenzstadt und gleichzeitig Verwaltungssitz eines Kleinstaates. Die 1605 unter Graf Albrecht VII. (1537–1571) errichtete Fürstengruft befindet sich in einem der ältesten Teile der Stadtkirche. Durch eine geplante Fußbodensanierung ergab sich für das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) die Möglichkeit, Einblick in die Baugeschichte der Kirche zu gewinnen.
(19.09.2022)

Weitere Informationen

Aus Scherben zusammengesetzter Teller mit blauem Blumenmuster

Das gesprengte Schloss von Nordheim, Lkr. Schmalkalden-Meiningen

In Nordheim, Lkr. Schmalkalden-Meiningen, befand sich das Residenzschloss der gleichnamigen Linie des fränkischen Adelsgeschlechtes von Stein. Die vorher noch unversehrte Anlage wurde 1948 gesprengt und teilweise überbaut. Eine Platzneugestaltung erforderte 2021 bauvorgreifende archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im unbebauten Schlossareal.
(01.08.2022)

Weitere Informationen

Kellergewölbe während der Ausgrabung

Schachtkeller am Nordhäuser Theater

Ein außergewöhnlicher Kellerbefund wurde 2020 durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im nordthüringischen Nordhausen freigelegt. Dort fanden im Vorfeld des geplanten Neubaus eines Funktionsgebäudes für das Theater Nordhausen ausgedehnte Grabungen statt. Der schachtartige Keller aus dem späten 14. oder frühen 15. Jh. diente der Vorratshaltung.
(01.08.2022)

Weitere Informationen

Beilklinge mit grüner Patina

Jungsteinzeitlicher Kupferimport über den Thüringer Wald

Der inzwischen verstorbene ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Peter Unger übergab schon 1994 den Oberflächenfund eines Kupferflachbeils an das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA). Das Stück wurde auf einem Acker in der Flur Ebanotte bei Gossel, Ilmkreis, in 490 m Höhe zwischen der bekannten Alteburg südlich über Arnstadt und dem Pass von Oberhof aufgesammelt.
(01.06.2022)

Weitere Informationen

Bei Grabungs freigelegte Steinlagen

Wehrhafte Zeugen des mittelalterlichen Pößneck

Die Stadt Pößneck im Saale-Orla-Kreis führte 2020 im Umfeld des historischen Stadtkerns zwei Baumaßnahmen durch. Dabei konnte durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) die mehrphasige Stadtbefestigung erneut archäologisch untersucht werden. Entlang der Gerberstraße sollte für ein einheitliches Stadtbild westlich des Jägerturmes der Verlauf der Stadtmauer rekonstruiert werden.
(01.06.2022)

Weitere Informationen

Steinwerkzeug in Großaufnahme

Rössener Breitkeil aus der Schmalkalde

Der Aufmerksamkeit der Baufirma während eines Brückenbaus über die Schmalkalde, einem Nebenfluss der Werra, ist der Neufund eines Rössener Breitkeiles zu verdanken. Ursächlich für dessen vollständige Erhaltung war die tiefgründige Einbettung in die Flusssedimente. Breitkeile dienten vorwiegend der Holzbearbeitung. Die funktionale Ansprache wird gestützt durch Aussplitterungen am Nacken, die auf den Gebrauch beim Holzeinschlag zurückgehen.
(30.03.2022)

Weitere Informationen

Skelett in Grabgrube, Kopf liegt zwischen den Beinen

Drei Enthauptete im Franziskanerkloster von Altenburg

Die geplante Sanierung des „Ernestinums“, das auf dem Gelände des etwa 1238 gegründeten und 1529 aufgehobenen Franziskanerklosters in Altenburg steht, machte archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) erforderlich. Dabei wurden die Skelette von drei Enthaupteten gefunden.
(30.03.2022)

Weitere Informationen

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: